Meine kurze Erfahrung mit der Sony A6000 und dem Sigma ART 30mm 2.8

 

Hallo Leute ich melde mich mal wieder in diesem neuen Jahr 2017 mit einem kleinen Erfahrungsbericht zu der Sony A6000 und dem Sigma ART 30mm 2.8 zurück.Ich habe weit vor Weichnachten 2016 mich mit dem Thema Sony und deren Systemkameras (DSLM) beschäftigt und gefallen daran gefunden diese Produktreihe näher kennenzulernen.

Vom Grundprinzip gibt es wie bei jedem anderen Kamera Hersteller zwei Chip-Typen, die eingebaut werden. Zum Ersten den DX (Grop), der jedem Hobby Fotografen bekannt sein sollte und auch die meisten, denke ich, benutzen ihn. Zum 2. gibt es noch das FX (Vollformat) was meistens im Profibereich angesiedelt ist und oft eine Stange Geld kostet. Aber was ist, der unterschied zwischen einer Systemkamera (DSLM) und einer Spiegelreflexkamera (DSLR), ganz einfach gesagt, es Feld die mechanische Spiegelkonstruktion vor dem Sensor und somit ein Großteil an Mechanik, die bewegt werden muss bei einer Auslösung. Dadurch gibt es einen entscheidenden Vorteil bei einer Systemkamera, sie kann viel kompakter gebaut werden und ist dadurch um vieles leichter wie eine DSLR. Die passenden Objektive sind meistens auf diese Kameras angepasst und sind kleiner und leichter, aber haben dieselbe Abbildungsleistung wie die der DSLR Kameras.

Ich habe mir bei einem befreundeten Fotografen im Laden mal die Sony A7 und die Sony A6000 angeschaut und ich fand die A7 schon ziemlich Hammer und da kam so das haben wollen Gen wieder durch. Also habe ich mich weiter im Netz belesen über diese Alpha Serie von Sony. Es gibt jede Menge Fotografen, die komplett auf Sony umgestiegen sind und nur davon schwärmen. Somit bin ich nach einer gewissen Zeit auch über die Sony A6000 gestolpert, weil es dort auch viele Fans gibt, weil sie im Gegensatz zur A7 noch Kompakter ist und damit Leichter, kleiner und viel Reisefreundlicher ist. Denn diese A6000 ist eine Kamera mit einem DX Format Sensor. Ich hatte mich vor Weihnachten dazu Endschloßen um in die Sony Alpha Serie mal einzusteigen und später vielleicht auf A7 umzusteigen wäre das ein guter Kompromiss. Also habe ich mir die A6000 bestellt und brauchte noch ein E-Mount Objektiv dazu. Durch Videos über Youtube bin ich auf Sigma gekommen da sie für E-Mount 4 wirklich gute Festbrennweiten aus der ART Serie parat haben, es ist das Sigma ART 30mm f/2.8 geworden. Beides ist auch sehr schnell gekommen, so hatte ich über die Feiertage Zeit genug um es zu testen.

Nun wie habe ich getestet, da ich kein Profi Testlabor besitze oder irgendwelche speziellen Muster Hintergründe, habe ich mir gedacht ich Probieren mal was aus und vergleiche es mit selben Einstellungen (ISO,Blende,Auslösezeit) an meiner Nikon D7100 die auch einen DX Format Sensor hat.

 

Folgende 6 Aufnahmen zeigen

1. Bild Sony A6000 + Sigma ART 30mm 2.8

2. Bild Nikon D7100 + Nikkor 35mm 1.8

 

 ISO 3200   f/4.0   1/40sec.

 

 

 ISO 2000   f/4.0   1/40sec

 

 

ISO 250   f/2.8   1/40sec

 

 

Nun was will ich mit diesen Test Fotos aussagen, ich will es mal so sagen ich wollte für mich wissen, ob sich die Bildqualität so extrem absetzt von meiner Nikon D7100. Ich muss sagen wenn man hier, und da genau hinschaut, ist die Sony von der Farbgebung schöner und sie ist etwas brillanter wie die Nikon. Für mein Empfinden ist es nicht genug, um zu sagen, dass sie überragend viel besser ist. In der Bearbeitung der Rohdaten im Lightroom 6 macht die Sony einen wirklich guten Job, der Chip liefert sehr viele Daten dem Bild mit, somit hat man viel mehr Möglichkeiten im Bild und mit dem Bild zu arbeiten. Der Dynamik Umfang der Bilder ist schon besser wie bei der 7100.

Positiv möchte ich noch erwähnen, das sie wirklich sehr klein und kompakt ist, wiegt fast nichts und ist ganz gut verarbeiten aber nur Plastik. Toll ist, dass focus peaking, wenn man z.B. manuell fokussieren möchte oder, wenn man einen Adapter benutzt, für Fremde Objektive, wo man keinen Autofokus hat. Damit trifft man manuell wirklich gut den Punkt, der scharf gestellt werden soll.Was auch noch schön ist, dass diese Kamera ein Klappdisplay hat, dieses lässt sich aber leider nicht ganz nach vorne klappen so das man Selfies damit machen kann. Die Kamera hat für ihre Verhältnisse unheimlich viele Einstellmöglichkeiten und sogar einen Blitzschuh. Die Serienbild Aufnahme ist der Hammer, 11 Bilder pro sec bei RAW, ist schon eine Leistung. Im Display so wie im Sucher wird das Bild so angezeigt, wie es auch die Kamera aufnehmen wird. Das heißt dreht man an den Blendeneinstellungen, wird das Bild dunkler oder heller. Das ist sehr praktisch für jemanden der das Fotografieren lernen und verstehen möchte. Im Großen und Ganzem kann man diese Kamera Prima für den ambitionierten Hobby Fotografen empfehlen. Sogar mit Funkauslöser im Studio kann man arbeiten, muss aber die besagte Vorschau für die Bildeinstellungen ausschalten, weil man sonst nichts im Sucher sieht, außer ein schwarzes Bild. Zu dem Objektiv Sigma ART 30mm f/2.8 kann ich nur sagen Chapeau, ein wirklich knacke scharfes Stück Glas, was Sigma da hergestellt hat. Es ist gut verarbeitet und superklein, den Fokusring finde ich etwas zu straff und der Weg ist zu lang. Aber sonst wirklich toll an der Sony. Nicht wundern, wenn ihr euch aus der Sigma Serien mit Bildstabi ein Objektiv kauft, die Klappern alle innen drin das hört aber auf sobald sie Strom von der Kamera bekommen.

Negativ fand ich, die Akkulaufzeit ist echt grottig, ist aber kein Wunder wird doch ein großes Display kontinuierlich beleuchtet und der Sensor überträgt per Live-View die Bildinformationen auf das Display weiter. Die Auswahl an E-Mount Objektiven bei Herstellern wie Sigma oder Tamron ist echt dünn. Man könnte mit Adaptern arbeiten von Sony die Kosten aber eine Menge Geld und die Objektive wenn sie was besser sein sollen kosten von Sony ein Vermögen. Die wenige Auswahl an bezahlbaren Objektiven war für mich auch der Auslöser dafür diese Kamera nicht zu behalten, weil es für mich als Hobby Fotograf nicht wirklich Sinn macht, weil ich schon eine riesen, Auswahl an guten Objektiven habe.

Zum Schluss möchte ich noch sagen, für jemanden der in die Fotografie einsteigen möchte und noch keine Kamera hat, die einen DX Sensor hat und keine guten Objektive, dem kann ich sagen für 1000€ bekommt man die Sony A6000 + Sony SEL18-105 f/4.0 + Sigma ART 60mm f/2.8 Porträt Linse somit hätte man eine Top Ausstattung, womit man fast alles abdeckt. Wenn ich keine Nikon Ausrüstung hätte und anfangen möchte zu fotografieren, würde ich es genau so machen. Der Sensor der Kamera ist der Hammer und auch bei den Einstellmöglichkeiten gibt es fast keine Grenzen, man kann alles einstellen wie bei einer DSLR Kamera.
Hier noch eine paar Bilder, die ich mit der A6000 gemacht haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

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